Klimaschutz-Tipps für Bayreuther Studierende

Einen Artikel über den Klimawandel zu lesen, ist wie eine dringende Hausarbeit aufzuschieben. Man kennt ihre Notwendigkeit und alle Fakten sprechen dafür, dass man die Sache anpacken muss. Gleichzeitig weiß man, wie viel Arbeit es erfordert und man fühlt sich dadurch machtlos. So kommt es, dass man Klimawandel und Hausarbeit immer wieder verdrängt. Wenn es um den Kampf gegen die Klimaerwärmung geht, scheint ein Einzelner auf den ersten Blick unwichtig zu sein, aber kollektiv gesehen haben unsere Entscheidungen einen großen Einfluss auf das Klima. Hier sind ein paar Ideen wie man sein Leben in Bayreuth klimaverträglicher gestalten kann:

  • Essen ins Foodsharing-Regal stellen, statt es wegzuschmeißen (Regale gibt es im GWI und in der Stadtbücherei)
  • Mitglied einer Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft werden und der Solidarischen   Landwirtschaft (SOLAWI) beitreten. In dieser Gemeinschaft schließen sich Erzeuger und Verbraucher zusammen, um ihre eigenen Lebensmittel zu produzieren. Mitglieder finanzieren mit monatlichen Beiträgen die Kosten und erhalten dafür einen Teil der Ernte
  • Beim Bayreuther Gemeinschaftsgarten Essbare Stadt mitmachen. Bei diesem Projekt baut man selbst Obst und Gemüse an und kann es später ernten und konsumieren. Jeden Donnerstag ist von 15-18 Uhr Gartentag und jeder kann mitmachen. Der Gemeinschaftsgarten befindet sich im Stadtteil Hammerstatt und ist von der Friedrich-Ebert-Straße über den Fahrradweg zu erreichen
  • Kaputte Kleidung, Fährräder und Elektronik beim Transitionhaus kostenlos reparieren
    o    Nähcafé für kaputte Kleidung jeden Mo 16-18 Uhr
    o    Fahrradwerkstatt jeden Do 17-19 Uhr
    o    Reparatur-Café jeden Mi 17-20 Uhr
  • Einen neuen Collegeblock aus fehlbedruckten Papier beim Papierpilz Bayreuth anfertigen lassen.  (jeden Mi, 11-13 Uhr und Do, 13-14 Uhr auf dem Campus im Gebäude B9, Raum 6 in der Nähe von der Mensa Bushaltestelle)
  • Alte Möbel zum Umsonstflohmarkt ins Transitionhaus bringen
  • Bei Studentenorganisationen mitmachen, die sich auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz spezialisien, wie zum Beispiel Oikos, Enactus, Greenpeace und der Grünen Hochschulgruppe
  • Den Biomüll der WG kompostieren und Glas- und Papiermüll zum Recycling bringen
  • Anstelle jeden Tag mit dem Auto in die Uni zu fahren, bietet es sich an, auch mal den Bus zu nehmen oder noch besser gleich das Fahrrad

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