Wahlen an der Uni – Jusos

Juso Hochschulgruppe

  • Studium mit Kind

Ein Kind zu haben sollte kein Hindernis für ein gelingendes Studium sein. Ein Spielplatz soll gebaut werden, nicht nur für Kinder, sondern auch zur Vernetzung der Eltern.

  • Lastenfahrräder

Es soll mehr Lastenfahrräder an der Uni Bayreuth geben, die sich Studierende z.B. zum Transport von Bierkästen ausleihen können.

  • Hiwi-Arbeitsbedingungen

Eine studentische Anlaufstelle für Hiwis soll helfen, Probleme, wie unbezahlte Überstunden und die oft als selbstverständlich verstandene Flexibilität, zu bündeln und an die Personalabteilung oder Hochschulleitung heranzutragen.

Gespräch mit Lena Bitz, seit drei Semestern im StuPa als Sprecherrätin für Kultur, Campusgestaltung und Chancengleichheit, Jura, 2. Semester

Was ist dein größtes Anliegen bei dieser Hochschulwahl?

Besonders wichtig ist es mir, mich für Kunst und Kultur auf dem Campus einzusetzen, insbesondere Veranstaltungen wie Zeichenabende zu inszenieren. Es gibt sehr viele kulturelle Angebote am Campus, aber gerade was Malen und Zeichnen angeht, leider bisher selten. Außerdem fände ich es cool, wenn man studentische Kunst am Campus ausstellen könnte und dafür eine Plattform entwickelt. Das könnte ich mir zum Beispiel gut im RW Foyer auf Stellwänden vorstellen.

Anlaufstelle für HIWIs. Welche Probleme seht ihr momentan? 

Hiwis müssen teils viele Überstunden leisten und sehr flexibel sein. Das größte Problem ist, dass sie niemanden haben, an den oder die sie sich wenden können. Deshalb wollen wir uns für eine Anlaufstelle für Hiwis einsetzen.

Für studierende Eltern wollt ihr einen Spielplatz bauen lassen. Wir konkret ist der Plan?

Der Vorteil und das Schöne an so einem Spielplatz ist, dass er nicht nur für die Kinder eine Gelegenheit ist zum Spielen, sondern auch für die studierenden Eltern eine Möglichkeit ist, sich untereinander zu vernetzen. Konkret könnten wie uns so einen Spielplatz gut beim GEO oder botanischen Garten in der Nähe vorstellen. Außerdem ist es uns eine Herzensangelegenheit, dass der Elternabend für studierende Eltern weitergeführt wird.

Ihr werbt mit einer Vermietung von Lastenfahrrädern. Was genau plant ihr?

Bisher gibt es ein Lastenfahrrad an der Uni zur Vermietung, das leider noch viel zu unbekannt ist. Wir wollen dafür sorgen, dass es mehr davon gibt und dass es öffentlicher ist, dass es sowas überhaupt gibt. Eine konkrete Zahl, wie viele wir anschaffen wollen, haben wir noch nicht.

 

Auf welche erreichten Ziele freust du dich oder bist du besonders stolz?

Ich bin in glücklicher Erwartung des Spiegels, der bald am Emil-Warburg-Weg kommen wird. Das war ein ganz schöner Kampf. Zuerst mussten wir uns an das Stadtplanungsamt wenden und den Stadtrat. Da sitzen engstirnige CSU-Politiker, die sagen: „Da dürfen sowieso keine Fahrradfahrer lang, wenn dann nur in Schrittgeschwindigkeit, deshalb gibt es keinen Spiegel“. Im Prinzip ist es nur ein Spiegel, aber es macht einen großen Unterschied für alle, die da lang fahren.

Warum bist du bei der Juso Hochschulgruppe?

Die Jusos waren für mich von Anfang an die sympathischste Gruppe und die, bei denen ich das Gefühl hatte, die labern nicht nur, die machen auch was. Mir gefallen die Grundwerte, die wir vertreten, vor allem unser Verständnis von Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit und unser Einsatz für sozial benachteiligte Gruppen am Campus. Und Weltoffenheit.

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