Am 16. Juni ist wieder Festivalstimmung auf dem Campus. Schmutzki würde singen: „Alle geilen Leute sind auf’m Uni Open Air!“ Die Punkrock-Band aus Stuttgart wird als Headliner aber erst am Abend die Stimmung aufheizen. Vorher hat das Organisationsteam viele andere Schätze ausgegraben. Im letzten Jahr hat sich beim Bandcontest noch Hyppochrist gegen ihn durchgesetzt, in diesem Jahr wird der Singer-Songwriter He told me to das Uniopenair mit eingängigem Indie-Pop eröffnen. Dazu kann man gut in der Sonne sitzen, die Essenstände ausprobieren, sich den einen oder anderen Max7 von der Physikerbar genehmigen oder zu den mutigen ersten Tänzer*innen gehören. Anschließend wird das Duo Yukno seine deutschen Texte mit unaufgeregtem Elektro kombinieren. Nach dem Konzert in Bayreuth geht es für die Brüder auf den großen Festivals weiter: Mit dabei Kosmonaut, Feel und Rocken am Brocken – wir können also zeigen, dass das Uniopenair damit stimmungsmäßig locker mithält. Auch die nächste Band versucht sich an deutschen Texten mit Elektro-Beat. Gerade noch als Support von Faber durch Deutschland getourt, werden die Kölner Jungs von Neufundland das Uniopenair mit ihrem politischen Pop bereichern. Auch der vierte Act macht Deutsch-Pop: Emma6 erinnern sich in ihrer Musik viel an die Vergangenheit, an ihre 90er-Jugend auf dem Dorf oder an Selbstfindungs-Interrailreisen. Nach viel deutscher Melancholie wird die dänische Band Go Go Berlin – in diesem Jahr der einzige internationale Act – mit ihrem Indie-Rock hoffentlich alle zum Tanzen bringen. Und wenn wir dann schon am Tanzen sind, können wir bei Schmutzki gleich weitermachen und den NW2-Innenhof zum Beben bringen. Auf der Aftershow-Party lässt sich dann wieder Schmutzki zitieren: „Ich bin nicht allein. Spiel doch noch ein! Ich kann jetzt nicht Heim!”

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