StuPa: Im In- und Ausland gegen Unterdrückung

Das StuPa arbeitet trotz Virus und Winter auf Hochtouren. Neben der geplanten Hochschulreform lagen im Dezember auch außenpolitische Fragen auf dem Tisch.

Von Hanno Rehlinger

StuPa – In der Sitzung am 15. Dezember ging es vor allen Dingen um die geplante Reform des Hochschulgesetzes in Bayern. Zwei Vertreter des LAK – des Zusammenschlusses der Studierendenparlamente Bayerns – trugen die bisherigen Kritikpunkte des LAK vor und luden das StuPa, aber auch alle anderen studentischen Gruppierungen (von Arbeitskreisen bis zu Parteien) ein, sich online dem Positionspapier des LAK anzuschließen.

Es wurden aber auch einige andere Dinge diskutiert: So beschlossen die StuPa-Mitglieder, dass sich das Bayreuther Studierendenparlament mit weißrussischen Studierenden solidarisiert, die gegen Unterdrückung und Gewalt in ihrem Heimatland ankämpfen. Diese Solidarisierung soll vor allem über Social-Media-Posts stattfinden, aber es besteht auch die Hoffnung, über die LAK das Staatsministerium zur Vergabe von Stipendien zu bewegen.

Außerdem berichtete Marcell Schalling, der Fachschaftssprecher an der Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik (MPI), dass es dort zu mehreren hässlichen Vorkommnissen kam. So wurde ein Bot in eine Zoom-Ersti-Vorlesung geschleust, der dann anfing, „white power“ zu schreien. Es ist wohl auch mindestens ein antisemitischer Chat-Name in einer Online-Veranstaltung aufgefallen. Marcell versicherte, dass entsprechende Maßnahmen getroffen werden, damit auch der digitale Raum ein sicherer bleibt, bzw. wird.