Transformation. Tradition. Aufbruch.

Auch in diesem Jahr steht das Festival junger Künstler Bayreuth wieder vor der großen Herausforderung, trotz herrschender Pandemie einen Festivalsommer möglich zu machen.

von Antje Behm

Das Festival junger Künstler Bayreuth findet im Jahr 2021 zum 71. Mal statt. Das Thema des Festivalsommers: Transformation. Tradition. Aufbruch. Unter diesem Motto werden im Juli und August Workshops, Konzerte, Theaterstücke und Symposien stattfinden und das in Literatur, Musik und Bildender Kunst allgegenwärtige Thema der Transformation behandeln.

Das Festival junger Künstler Bayreuth ist international ausgerichtet und versteht sich als völkerverbindend. Daher ist das Thema Transformation dem Festival-Team ein großes Anliegen. Gesellschaften transformieren sich laufend: von analog hin zu digital, von national hin zu international, die Liste ist endlos. In diesem Sommer soll Musik als Transformator zwischen Tradition und Aufbruch agieren. 

An diesen kleinen und größeren Transformationen müssen junge Künstler*innen und Kulturinteressierte beteiligt werden. Im Stepping Stone Programm des Festivals stehen erfahrene Dozent*innen und Ausbilder*innen bereit, um Nachwuchstalenten bei ihren ersten Erfahrungen im Kulturmanagement zu begleiten. Teilnehmer*innen können außerdem bis zu 6 Credits für ihr Studium erwerben.

Für Intendantin Sissy Thammer ist das Stepping Stone Programm das Herzstück des Festivals: „Auch in diesem Sommer freue ich mich besonders auf unser Ausbildungsprogramm. Für uns ist es wichtig, dass Teilnehmer*innen am Stepping Stone Programm selbstständig Projektverantwortung übernehmen und so im Rahmen ihrer eigenen Kräfte ihren Horizont erweitern können.“ Die Teilnahme am Bildungsprojekt gliedert sich in vier Stufen: Schüler-, Junior- und Seniorpraktikant*innen können sich ebenso aktiv einbringen wie Volontär*innen. „Die Sommer beim Festival sind Lebendigkeit pur“, sagt Sissy Thammer, „es ist einfach schön unseren Nachwuchs dabei zu begleiten, wie er Neues über sich selbst lernt.“ Auch Verwaltungsdirektorin Katerina Bayer-Tomanek bereitet sich auf das Festival vor und koordiniert die Bewerbungen: „Die Bewerbungen zu sichten und dann die Menschen dahinter kennenzulernen ist jeden Sommer wieder spannend. Wir hoffen auch in diesem Jahr wieder auf viele neue Teilnehmer*innen.“